Logo igm mannheim20. 2. 2019 – Volles Haus bei Abendveranstaltung zu Aufstieg und Fall von BBC in Mannheim - Rückblick über mehr als 30 Jahre Auseinandersetzung - Hahl: Perspektiven bieten, mehr Mitbestimmung einfordern

Volles Haus im Otto-Brenner-Saal des Gewerkschaftshauses: Alle Plätze waren restlos besetzt. Die Abendveranstaltung zu Aufstieg und Fall des Elektrokonzerns BBC - Geschichte und Zukunft des Standorts in Mannheim der Initiative Rhein-Neckar-Industriekultur e.V. in Kooperation mit der IG Metall Mannheim und dem Überbetrieblichem Solidaritätskomitee Rhein-Neckar traf auf so großes Interesse, dass die Veranstaltung kurzfristig in den großen Saal des Gewerkschaftshauses verlegt werden musste. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hörten die Vorträge zur über 100jährigen Geschichte des Unternehmensstandorts und der Geschichte des Kampfes um den Erhalt der Arbeitsplätze bis hin zur heutigen Situation.

Thomas Hahl, 2. Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Mannheim, und wie auch der 1. Bevollmächtigte Klaus Stein einst selbst Auszubildender, Jugendvertreter und Beschäftigter bei BBC in Mannheim-Käfertal, begrüßte die Anwesenden und erläuterte die aktuelle Beschäftigungssituation des verbleibenden General Electric-Standorts.

Barbara Ritter vom Verein Industriekultur Rhein-Neckar gab einen historischen Überblick über die Anfänge von BBC in Mannheim Anfang des 20. Jahrhunderts.

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Foto: Website SWR-Aktuell

Mitarbeiter im Werk Mannheim demonstrieren

General Electric baut in Mannheim 250 Stellen ab

Nach der Übernahme des Kraftwerkbauers Alstom durch General Electric (GE) kehrt für die Mitarbeiter des Konzerns keine Ruhe ein. GE will wieder Stellen abbauen. Dagegen gibt es Proteste.
Auf den Plakaten der rund 150 Demonstranten prangten Sprüche wie: "Mach 'ne Faust aus deiner Hand", "Wandle Frust in Widerstand" oder "Wir fordern von General Electric Beschäftigungssicherung für Mannheim". Die Stimmung: aufgeheizt.

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Mannheim: Neuer Protest bei General Electric

13. November 2018

20181113 GE RNF

zum Video bei RNF

Logo industrieallEuropäischer Aktionstag bei General Electric: Die Beschäftigten von GE setzen sich gegen kurzsichtige Strategien zur Wehr

(Datum: 24. April 2018)

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren sieht sich die Unternehmensleitung von GE mit einer transnationalen Mobilisierung der europäischen Gewerkschaften konfrontiert. Aus Anlass der Hauptversammlung der GE-Aktionäre, die morgen (25. April 2018) stattfindet, sagen die Beschäftigten in ganz Europa „ES REICHT" zu einer Strategie, die tausende Arbeitsplätze und die industriellen Kapazitäten von GE gefährdet. Europaweit werden sich GE-Mitarbeiter an einem europäischen Aktionstag beteiligen, um ihre entschiedene Ablehnung des geplanten Abbaus von 5.500 Stellen auszudrücken. Dies ist ein deutliches Zeichen für die Bereitschaft der GE-Beschäftigten und Gewerkschaften, die Zukunft ihrer Arbeitsplätze und Industriestandorte in Europa zu sichern.

Dem Aufruf ihrer Gewerkschaften folgend werden die GE-Mitarbeiter in Österreich, Belgien, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien in den nächsten Tagen aktiv, um dem GE-Management zu demonstrieren, dass sie GENUG haben von den kurzsichtigen und vor allem finanziell getriebene Entscheidungen, die die Zukunft des Unternehmens sowie die Existenzgrundlagen der Beschäftigten gefährden.

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22.01.2018 Großer Warnstreiktag am 24.01.2018 in Mannheim: Zwei Demonstrationszüge aus Norden und Süden laufen zur zentralen Kundgebung der IG Metall auf dem Marktplatz - Redner: Jürgen Kerner, Klaus Stein

Zentraler Warnstreiktag in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Mannheim und der Region - Zwei Demonstrationszüge zum Marktplatz Mannheim - Etwa 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden erwartet - Hauptredner: Jürgen Kerner vom IG Metall-Vorstand

Die Tarifauseinandersetzung in der Metall- und Elektroindustrie spitzt sich weiter zu. Seit Ende der Friedenspflicht haben in Baden-Württemberg 167.000 Beschäftigte an Warnstreiks und Kundgebung der IG Metall teilgenommen. Im Zuständigkeitsbereich der IG Metall Mannheim haben sich in den vergangenen zwei Warnstreikwochen etwa 10.000 Menschen beteiligt.

Vor der nächsten und vierten Tarifverhandlung in Böblingen am kommenden Mittwoch, 24.01.2018, ruft die IG Metall Mannheim alle tarifgebundenen Betriebe der Metall- und Elektroindustrie in Mannheim und der Region zu einem zentralen Warnstreiktag auf.

In zwei Demonstrationszügen aus dem Norden Mannheims

vom Mercedes-Benz Werk,
10:30 Uhr ab Tor 1, Hanns-Martin-Schleyer-Straße,

und aus dem Süden,

vom John Deere Werk Mannheim
10:45 Uhr ab Tor 2, Lindenhofstr.,

laufen die Warnstreikenden zur zentralen Kundgebung der IG Metall auf dem Marktplatz Mannheim.

Beteiligt an dem Demonstrationszug aus dem Mannheimer Norden werden u.a. Beschäftigte von Daimler, EvoBus, Pepperl & Fuchs, IMI Bopp & Reuther, VAG Armaturen, Caterpillar Energy Solutions, ABB Automation, Walter Perske, WABCO Radbremsen oder Bombardier sein.

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